Wunderwelt Wald

Eine zauberhafte Begegnung mit Mutter Natur

Teil 1

 

Liebe Mitmenschen!

Heute lade ich Sie wieder einmal dazu ein, mich auf einem Waldspaziergang zu begleiten und mit mir in die Faszination Wald einzutauchen. Sie werden dabei allerlei verblüffende, wissenswerte, interessante und faszinierende Seiten bzw. Wunder des Waldes entdecken.

Wälder und damit die Bäume ziehen mich schon seit meiner Kindheit in ihren Bann. Als Kind war der Wald für mich ein riesiger Abenteuerspielplatz, in dem es sehr viel zu entdecken und erkunden gab. Bis heute hat der Wald nichts von seiner Faszination für mich verloren, aber heute erlebe ich den Wald ganz anders. Es gibt immer noch sehr viel für mich zu entdecken, aber heute ziehen mich seine Schönheit, Ruhe und Kraft und vor allem seine Energie in ihren Bann. Ein Tag in der Natur bedeutet für mich absolutes Glücksgefühl!

Die Energien der Wälder und damit der einzelnen Bäume sind komplett unterschiedlich, aber immer von Ruhe, Ausdauer und Beständigkeit geprägt und von uraltem Wissen. Deshalb sind Bäume für mich grenzgeniale und geheimnisvolle Lebewesen!

Die Energien der Wälder und damit der einzelnen Bäume sind komplett unterschiedlich, aber immer von Ruhe, Ausdauer und Beständigkeit geprägt und von uraltem Wissen. Deshalb sind Bäume für mich grenzgeniale und geheimnisvolle Lebewesen!

Im Nationalpark Kalkalpen, einem heimischen Urwald, gibt es eine 527 Jahre alte Buche. Sie gehört zu den 2% der Nationalparkfläche, die als Urwälder gelten. 74% der Nationalparkwälder sind über 140 Jahre, 23% über 200 und 5% über 250 Jahre alt. Solche Schutzgebiete sind der Nährboden für eine sehr große Artenvielfalt, auf die wir stolz sein können und wir müssen alles daransetzen, diese Juwele auch zu erhalten!

Im Nationalpark Kalkalpen, einem heimischen Urwald, gibt es eine 527 Jahre alte Buche. Sie gehört zu den 2% der Nationalparkfläche, die als Urwälder gelten. 74% der Nationalparkwälder sind über 140 Jahre, 23% über 200 und 5% über 250 Jahre alt. Solche Schutzgebiete sind der Nährboden für eine sehr große Artenvielfalt, auf die wir stolz sein können und wir müssen alles daransetzen, diese Juwele auch zu erhalten!

In den Buchenurwäldern werden Stärken und Schwächen untereinander ausgeglichen. Alle Bäume produzieren ähnlich große Zuckermengen, unabhängig vom Standort, der Wasserversorgung oder dem Nahrungsangebot. Der Ausgleich erfolgt über die Wurzeln und mithilfe von Pilzen.

Bäume sind in der Lage, ihre Wurzeln von denen fremder Spezies und sogar anderer Exemplare der eigenen Art zu unterscheiden. Sie sind so innig über die Wurzeln miteinander verbunden, dass sie manchmal sogar gemeinsam sterben, was aber nur in den Urwäldern der Fall ist. In den Nutzwäldern sind die Wurzeln der Bäume durch die Pflanzung dauerhaft beschädigt, da geht ihnen diese Fähigkeit verloren.

Und noch eine faszinierende Seite des Waldes: Nicht nur wir Menschen kommunizieren miteinander – auch Bäume haben die Fähigkeit, auf verschiedene Arten miteinander zu „reden“.

Ihr Sprachmittel sind zum einen Duftstoffe, mit deren Hilfe es ihnen gelingt, Fressfeinde abzuwehren. Werden die Blätter mancher Baumarten angefressen, lagern sie innerhalb von Minuten Giftstoffe ein und verströmen diese. Dadurch werden ihre Artgenossen gewarnt und tun es dies ebenso.

Sind die Wurzeln eines Baumes betroffen, dann wird der ganze Baum informiert. Er ist in der Lage, manche Insektenarten an ihrem Speichel zu erkennen und so Duftstoffe zu produzieren, die wieder über die Blätter abgegeben werden und gezielt die Fressfeinde des Schädlings auf den Plan rufen.

Auch Bäume spüren Verletzungen und reagieren darauf. Wenn die Blätter einiger Baumarten angefressen werden, sendet das Gewebe um die Bißstellen elektrische Signale aus, die sich sehr schnell ausbreiten. Der Baum lagert daraufhin in seinen Blättern Giftstoffe ein.

Bäume verständigen sich aber auch über die Nervenzellen an den Wurzelspitzen. Die Wurzeln eines Baumes sind mehr als doppelt so breit wie sein Kronendach.

Aber auch Pilze helfen bei der Kommunikation. 1 Teelöffel Walderde enthält mehrere Kilometer Pilze. Die Bäume sind dadurch miteinander vernetzt und haben die Möglichkeit, schnell untereinander Nachrichten auszutauschen, z.B. bei Befall durch Insekten, die anderen Bäume zu warnen. Ein Pilz kann sich im Laufe von Jahrhunderten über etliche Quadratkilometer ausdehnen. Die Wissenschaft bezeichnet dieses Phänomen als „Wood-Wide-Web“, das bis jetzt nur ansatzweise erforscht ist.

Und noch eine faszinierende Seite des Waldes: Nicht nur wir Menschen kommunizieren miteinander – auch Bäume haben die Fähigkeit, auf verschiedene Arten miteinander zu „reden“.

Ihr Sprachmittel sind zum einen Duftstoffe, mit deren Hilfe es ihnen gelingt, Fressfeinde abzuwehren. Werden die Blätter mancher Baumarten angefressen, lagern sie innerhalb von Minuten Giftstoffe ein und verströmen diese. Dadurch werden ihre Artgenossen gewarnt und tun es dies ebenso.

Sind die Wurzeln eines Baumes betroffen, dann wird der ganze Baum informiert. Er ist in der Lage, manche Insektenarten an ihrem Speichel zu erkennen und so Duftstoffe zu produzieren, die wieder über die Blätter abgegeben werden und gezielt die Fressfeinde des Schädlings auf den Plan rufen.

Auch Bäume spüren Verletzungen und reagieren darauf. Wenn die Blätter einiger Baumarten angefressen werden, sendet das Gewebe um die Bißstellen elektrische Signale aus, die sich sehr schnell ausbreiten. Der Baum lagert daraufhin in seinen Blättern Giftstoffe ein.

Bäume verständigen sich aber auch über die Nervenzellen an den Wurzelspitzen. Die Wurzeln eines Baumes sind mehr als doppelt so breit wie sein Kronendach.

Aber auch Pilze helfen bei der Kommunikation. 1 Teelöffel Walderde enthält mehrere Kilometer Pilze. Die Bäume sind dadurch miteinander vernetzt und haben die Möglichkeit, schnell untereinander Nachrichten auszutauschen, z.B. bei Befall durch Insekten, die anderen Bäume zu warnen. Ein Pilz kann sich im Laufe von Jahrhunderten über etliche Quadratkilometer ausdehnen. Die Wissenschaft bezeichnet dieses Phänomen als „Wood-Wide-Web“, das bis jetzt nur ansatzweise erforscht ist.

Sie sind nun mit mir in die Wunderwelt des Waldes eingetaucht und haben einige seiner Geheimnisse kennengelernt.

Sie haben erfahren, dass es Ähnlichkeiten im Verhalten der Bäume zu dem der Menschen gibt – sie leben in Gemeinschaften, sie unterstützten sich je nach Zuneigung zueinander, gleichen Stärken und Schwächen untereinander aus, denn vom Zusammenhalt profitiert jeder einzelne Baum, sie kommunizieren miteinander und sie müssen mit ihren Kräften haushalten.

Je mehr ich mit den Bäumen kommuniziere, ihnen begegne, in die Energie und Magie des Waldes eintauche, lese und erfahre, desto mehr wachsen meine Achtung und meine Faszination für Mutter Natur!

Genießen Sie die Wunderwelt des Waldes auf einem Ihrer nächsten Spaziergänge, einer kleinen Wanderung oder einem Ausflug!

Burgstaller Monika

 

Quellenangabe: Peter Wohlleben
Das geheime Leben der Bäume
Ludwig Verlag, Deutschland